LINKE erfolgreich: Behörde prüft erneut Rückverlegung der Haltestelle „Gerichtsstraße“!

Bushaltestelle "Gerichtsstraße" - Sie gehört schnellstens wieder vor das Amtsgericht Altona.

Bushaltestelle „Gerichtsstraße“ – Sie gehört schnellstens wieder vor das Amtsgericht Altona.

Altona-Nord. Die Verkehrsbehörde des SPD-Senats ist auf Antrag der LINKEN erneut aufgefordert worden, die Bushaltestelle „Gerichtsstraße“ wieder zu ihrem bisherigen Standort zurückzuverlegen. Dies hat der Verkehrsausschuss am 17. März einstimmig beschlossen. Der Beschluss muss noch Ende März von der Bezirksversammlung bestätigt werden. Im Sommer 2013 war die Haltestelle vor dem Amtsgericht Altona mehrere hundert Meter in Richtung Bahnhof Altona verlegt worden, ohne die betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen. Die Verlegung soll angeblich der Busbeschleunigung dienen, führt aber nur zu einem geringen Fahrtzeitgewinn von ca. 20 Sekunden. Gegen die Verlegung sprechen zudem folgende Argumente:

  • Die Belange von Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, blieben unberücksichtigt. Die neuen Haltestellen liegen ca. 100 bzw. 120m von Fußgängerüberwegen entfernt.
  • Belange der Schulwegsicherung sind nicht beachtet worden. Dies betrifft die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Allee. Es besteht erhebliche Gefahr bei Querung der starkbefahrenen Max-Brauer-Allee am neuen Standort der Haltestelle.
  • Die Zugänglichkeit der Haltestelle am neuen Standort ist für die große Mehrheit der Fahrgäste nachteilig.

Diese Gesichtspunkte hatte die Verkehrsbehörde in ihrer Stellungnahme Ende September 2013 nicht berücksichtigt. Auf Initiative des Sanierungsbeirats Altona‑Altstadt hatte die Bezirksversammlung Altona im August 2013 schon einmal die Verkehrsbehörde ohne Erfolg aufgefordert, die Bushaltestelle wieder an ihrem früheren Standort vor dem Amtsgericht einzurichten.

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