Altona lehnt HVV-Fahrpreiserhöhung ab: LINKEN-Antrag angenommen!

Nicht nur im Osdorfer Born sind vieleMenschen auf ein wirkliches Sozialticket angewiesen

Nicht nur im Osdorfer Born sind viele Menschen auf einen bezahlbaren Nahverkehr angewiesen

Altona. Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Altona fordert die Verkehrsbehörde auf, den Antrag des Hamburger Verkehrsverbunds – vgl. Bericht im Hamburger Abendblatt – auf Erhöhung der Fahrpreise um durchschnittlich 2,6 % zum 1. Januar 2015 abzulehnen. Die Mehrkosten beim Öffentlichen Nahverkehr sind durch höhere Zuschüsse aus dem Landeshaushalt auszugleichen. DIE LINKE konnte damit erneut einen Abstimmungserfolg im Rathaus Altona verbuchen: Ihr Antrag gegen die erneute Fahrpreiserhöhung wurde mit Stimmen von CDU und LINKEN angenommen. DIE GRÜNEN enthielten sich. Die SPD stimmte mit dagegen. DIE LINKE begründete ihren Antrag wie folgt: Mit der beabsichtigten erneuten Fahrpreiserhöhung wird das Ziel konterkariert, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dazu zu motivieren, auf das Auto zu verzichten und stattdessen den Öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Günstige Fahrpreise sind ein stärkerer Anreiz zum Umstieg auf den Nahverkehr, als die Einrichtung immer neuer Bewohnerparkzonen, wie z.B. in der Altonaer Altstadt. Durch den Verzicht auf die Fahrpreiserhöhung kann zu dem ein Anreiz geschaffen werden auf Autofahrten zu verzichten und so stark belastete Hauptverkehrsstraßen in Altona, wie z.B. die Stresemannstraße oder die Holstenstraße zu entlasten. Festzuhalten bleibt, dass die Ablehnung der aktuell geplanten Fahrpreiserhöhung nur ein erster Schritt sein kann. Dringend erforderlich ist die sofortige Einführung eines Sozialtickets und die weitere Vereinfachung des Tarifsystems, z.B. Abschaffung des Schnellbuszuschlags. Langfristig ist ein Nulltarif für den gesamten Nahverkehr anzustreben.

2 Kommentare

  1. Marika Christiansen sagt:

    Ich finde, ein Sozialticket müsste zu jeder Tageszeit gelten und sollte zwischen 15,– und 25,– Euro kosten.

    • Das sehe ich ähnlich: Wir haben ein Sozialticket zu einem Preis von monatlich 15,00 € gefordert, mit dem man den Großbereich oder vier Zonen des HVV nutzen kann. Leider stimmten die übrigen Fraktionen unserem Antrag nicht zu.

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